Album des Monats März 2016 - Tina Turn it Up!!!

Und schwupps, da ist der März schon wieder um und ich habe noch nicht über ein Album gesprochen. Dabei habe ich doch schon längst eines auf dem Radar, über das ich euch die ganze Zeit schon schreiben wollte.


Fleur East wurde als Tochter einer ghanaischen Mutter und eines englischen Vaters im Londoner Stadtteil Walthamstow geboren. Fleurs Debütalbum „Love, Sax & Flashbacks“, das in Zusammenarbeit mit den Produzenten Fraser T Smith, Rodney Jerkins, TMS and Oak  entstanden war, erschien in Großbritannien am 4. Dezember 2015; in Deutschland ist der Longplayer seit dem 18. März erhältlich. Die Single "Sax" ist außerdem der Song der brandneuen Telekom-Kampagne und platzierte sich in UK direkt auf Platz 3 der Single-Charts.

Der mit Abstand schönste Fun-Fact bei Fleur: fünf Wochen vor der geplanten VÖ von Mark Ronsons SUPERHIT „Uptown Funk“ hat Fleur eben diesen bei X Factor UK performt. Und zwar so, dass sie nicht nur die Hütte abgerissen hat, sondern ihre COVERversion nach der Sendung direkt auf Platz 1 der iTunes Charts geschossen ist! Mark Ronson hat dann eine solche Panik bekommen, dass er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion seine Original-Version bei iTunes verfügbar machte... Horror-Szenario in letzter Sekunde verhindert!

Und nicht nur diese offiziellen Pressekommentare aus dem Hause Sony Music machen Lust auf das Album. Denn der Ruf, der Fleur East voraus eilt, wird absolut gehalten.

Die Britin ist jung, spritzig, und hat die Casting-Show ganz verdient gewonnen.

So finde ich ihr Album "Love, Sax and Flashbacks" nicht nur absolut hörbar, für mich sind die Tracks der Soundtrack zum Frühling.

Und so macht das Intro schon absolut Laune und zeigt mit welcher Power Fleur East auf den Platz springt. "Sax" beginnt laut, der Sound pumped nur so aus den Boxen, dazu die freche Fleur, die mit ihrer rauchigen Altstimme das ganze rockt.

Doch bevor ich jetzt noch mehr lobe, könnt ihr euch von meinen Worten in dem Video zu "Sax" selbst überzeugen. Dabei gilt: Beyoncé ist raus, wir haben ein neues geiles Fitness-Music-Video.



Mit "Breakfast" kühlen wir dann ein bissel ab und chillen.


"More & More" ist so 80ger Whitney Huston, dass es fast schmerzt. Es macht Laune mal wieder einen lockeren und beschwingten Popsong zu hören, wo im Radio doch zur Zeit viel Depressives läuft.


"Gold Watch" bringt genau die Stilmittel ins Lied, wegen der Fleur so gehyped wurde. Eine bassige Off-Stimme á la Pit Bull, dazu funkige Rhythms und Lyrics, die in Soulbridges enden, um dann wieder aufzutrumpfen. Wer hier nicht mittanzt und Spaß hat, mag keine Musik.

Besonders cool finde ich das Zwischenspiel mit Mr. Wolf. 

Leider kann ich euch hierzu noch kein Video präsentieren.

Total funkig ist "Love Me or Leave Me Alone".

Leider kann ich euch hierzu noch kein Video präsentieren.
Oh La La! Es geht nach "Paris", denn wir 'ain't talk about marriage'.

Der Beat ist ja mal richtig geil, genau wie der Rhythmus und auf jeden Fall einer meiner Lieblinge auf dem Album.


Richtig dreckig wird's bei "Kitchen". Die Stimme von Fleur kommt hier nochmals totol cool und es brennt einfach nur. 

Leider kann ich euch hierzu noch kein Video präsentieren.
Funkig bleibt es bei "Over Getting Over" und zieht damit auch zum Disco-Sound der 60ger. Ein cooler Mix mit wahnsinns Sound.
Fleur lehnt sich sogar an Ikone Donna Summer an, und brilliert. Ich will diesen Song hören, wenn ich das nächste Mal feiern bin.


"Baby Don't Dance" ist Schulhof-Pop Duluxe und bringt jede Party in Schwung. Gefällt mir sehr gut.

Leider kann ich euch hierzu noch kein Video präsentieren.

Der nächste Track auf "Love, Sax and Flashbacks" mutet vom Titel eher traurig an. "Tears Will Dry" ist aber keine Balade.
Fleur macht Mut mit diesem melodiösen Kopf-hoch Popsong, der an vielen Stellen an die Popsongs der 90ger erinnert. Cool gemacht.



Als ich "Never Say When" gehört habe, war ich direkt in die Zeit versetzt, als ich den ganzen Tag über Radio gehört habe und getanzt habe, nur unterbrochen von "Der Prinz von Bel Air" gucken. Dieser coole früh 90ger Black-Sound garantiert Flashbacks.



Mit Feuer kommt "Like That". Anders kann man es einfach nicht sagen. Und dieses Feuer wird über drei Minuten gehalten. "Like That" ist schon arg an den Sound von "Uptown Funk" angelegt. Aber who cares. Ich finds cool.


Kurz und knackig sind die Songtitel auf Fleurs Album, genauso wie "Serious". Ein Attribut, dass Fleur absolut ausmacht. Denn kurz und knackig ist auch ihre Musik und ganz schön hot.



Plötzlich eher rockig kommt "Know Your Name" daher, mit der gezupften E-Gitarre. Der Beat entwickelt sich dann zwischen Amy Winehouse und Joss Stone. Chillig cool.


Als Bonus gibt es auf diesem - im wahrsten Sinne des Wortes - Longplayer noch zwei Covers. Zunächst die ja bereits legendäre Live-Aufnahme aus der britischen X-Faktor Show.
Das Playback ist merklich tiefer und einige Töne sind vertauscht. Man merkt den unterschied. Dadurch bekommt der Track tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Und mir gefällt am besten die Line: 'Julio, get the stretch'.
Besser als beim Original....


Das nächste Lied hatte ich zuerst im Shuffle gehört und so zunächst nicht realisiert gehabt, wer da singt. Ich dachte noch, Alicia Keys singt den Song eine Oktave höher und ist in den Tiefen nicht so warm. Irgendwas war anders. Fleur singt "Girl On Fire" und kann sich damit absolut mit den Größen des R&B messen.


Wie ich zwischenzeitlich bereits geschrieben habe kommt das Debüt von Fleur East kurz und knackig daher. Mir gefällt das sehr gut.
Denn darüber hinaus bringt die kecke Britin eine neue Art der Weiblichkeit in die Musik.
Genau wie viele männliche Kollegen aus dem Funk-Bereich traut sie sich, ganz schön heiße Themen anzusprechen und geht damit ganz locker um. Dabei besticht der Sound als purer Gute-Laune-Lieferant.

Ein bomben Einschlag mit "Love, Sax and Flashbacks"

FOR THE LOVE OF MUSIC

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