Album des Monats Mai 2016 - Back to roots
Meine Lieben, ich habe mir für das Album des Monats Mai wirklicht ein bisschen viel Zeit genommen. Sorry. Trotzdem habe ich im Mai ein ganz tolles Album entdeckt, welches ich euch gerne vorstellen möchte.
Nämlich das neue Album von Jean-Michel Jarre "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound".
Dabei hat mich besonders dieser back-to-roots-Spirit von "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound" berührt. Denn Jarre benutzt viele Rohelemente und lässt sie teilweise unveredelt. So klingt der Sound fast so wie von Kraftwerk. Ab und zu treibt der Sound aber auch in die harten Beats der EBM und Gothic-Club-Szene ab. Wiederum wirken die Melodien klar und edel, wie die Stimmen von Singvögeln.
Auf "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound" lässt Jean-Michel Jarre die Grundfesten der elektronischen Musik ganz deutlich raushören: Das Keyboard und den Drum-Computer, und schafft damit feinste und moderne Elektronik, die die Wurzeln deutlich erkennen lässt und dabei einen Blick in die Zukunft gewährt.
(Bildquelle: Sony Music)
Die beiden ersten Tracks heißen gleich: "The Heart Of Noise". Part 1 ist gediegener, bedachter.
Zunächst langsam entfaltet sich der ganze Sound und stimmt den Hörer perfekt auf das Album ein. Die Melodie erinnert manchmal an die Intros alter Wissensendungen. Auf jeden Fall bekommt der Zuhörer einen Einblick in die expirementelle elektronische Musik. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Part 2 beginnt mit der gleichen prägnanten Melodienabfolge, die Part 1 bestimmt haben. Doch rasch beschleunigt der Takt und die Melodie wird weicher, weiter entfernt und bringt den Klang weit entfernter Sphären mit sich.
Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Der dritte Track heißt "Brick England" und ist auch gleich mit der ersten Kollaboration gespickt. Und was für einer!
Den Sound, der sehr EBM klingt, wird bereichert durch die Stimme von Neil Tennant, der mit den Pet Shop Boys zu einer der Säulen der elektronischen Musik zählt.
Seine unverwechselbare Stimme macht jedes Lied besonders, und so kann man sich prima in "Brick England" verlieren.
Weit in der Ferne beginnt "As One" feat. Primal Scream und bleibt auch lange Zeit dort. Das Ohr kann und muss sich langsam daran erinnern. Und dann kommt ein Sound, der an die Anfänge des Euro-Dance erinnert. Eben Marky Mark und Co. Ich habe einen absoluten 90's Flashback!
Sachte beginnt "Exit" wird dann aber rasch schnell und chaotisch. Fällt kurz in sich zusammen und kommt dann mit gleicher Kraft zurück. Wild sind die Dubstep-Elemente, die keinen los lassen. Die Sensation ist natürlich die Kollaboration mit Edward Snowden. Wir kriegen hier wahrlich ein Stück Musikgeschichte und Geschichte mit.
"These Creatures" erinnert im Intro etwas an Wolfsheims "Annie" und ich fühle mich in alte Zeiten versetzt. Die weibliche Stimme, die hier so engelsgleich singt, gehört Julia Holter und schafft hier eine zauberhafte Atmosphäre. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Direkt aus einem Goth-Club könnte "Here For You" kommen. Nicht nur von Sound alleine. Mit dem Gesang von Gary Numan kommt das perfekt.
"The Architect" feat. Jeff Mills ist metallisch, technisch. Der Rhythmus wird rasch schneller und bekommt eine ganz ungewöhnliche Dynamik für einen Song. Hier habe ich eine Live-Aufnahme von dem Konzert in Barcelona für euch.
Mit sattem variierenden Beat kommt "What You Wan" daher. Zusammen mit Ausnahmekünstlerin Peaches wird der Track schnell zu etwas, dass man auf dem Album jetzt nicht unbedingt erwartet hat.
Für mich hört sich "Circus" schon verdammt nach Kraftwerk an, vermischt mit Daft Punk. Ein fetziger Beat und coole Brüche. Hier in Kollaboration mit Siriusmo. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Dagegen ist "Why This, Why That and Why" schon wieder sphärischer. Die tiefe Stimme von Dieter Meier spricht von einem Leben. Das zusammen hat schon eine meditierende Wirkung, wie Entspannungsmusik. Und mit der Kollaboration mit Yello eine Verneigung vor den ganz Großen der elektronischen Musik.
"Switch on Leon" feat. The Orb wird immer wieder durchbrochen von Audioaufnahmen. Der Sound, der zwischendurch aufleuchtet klingt nach Krimis aus dem 80gern. Nicht von ungefähr unterstreicht der Inhalt der Audioaufnahmen diesen Sound. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
"Gisele" hat wieder mehrere Einflüsse. Neben einem weichspühl-Popsound aus den 80gern ist hier wieder die Härte der Ursprünge zu hören. Dazu gehört die verzerrte Stimme von Sebastien Tellier, die genauso sehr in die 80's passt. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Wieder absolut und einfach nur abgespaced ist "Electrees". Hier im Feature mit keinem anderen als Hans Zimmer
Ganz gespannt war ich auf "Swipe To The Right", denn hier kann man der Stimme von Cindy Lauper Lauschen. Die einzigartige Ikone singt hier wunderbar zu einem lockeren Dance-Hit. Mein Favorit! Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
"Walking The Mile" feat. Christophe ist ein komischer Song. Ungewöhnlich und expirementell erinnert er mich an die Stücke, die man immer wieder auf Samplern von Gothic-Zeitschriften findet. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Vorletzter Song ist "Falling Down", der neben dem Metallischen wieder diesen typischen Charakter von 80ger/90ger Synthie-Pop hat. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Das Album schließt dann mit "The Heart Of Noise (Origin). Dem Urstück zu den beiden ersten Tracks.
Jean-Michel Jarre liefert mit dem 18 Tracks umfassenden Album einen wahren Schinken ab. Wir kriegen hier viel Musik, die dicht und voller Beats ist. Dabei hat jeder Track seinen einzigartigen Charakter und liefert mit seinen Elementen aus Synthie, Dubstep, EBM, Dark Wave, eine Homage an die elektronische Musik des zwanzigsten Jahrhunderts - dies wird zu Letzt mit den manigfaltigen Kollaborationen unterstreicht. Dazu zeigt er die Ursprünge des Trance und des heutigen Elektro, welches allgegenwärtig ist.
FOR THE LOVE OF MUSIC
Nämlich das neue Album von Jean-Michel Jarre "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound".
Dabei hat mich besonders dieser back-to-roots-Spirit von "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound" berührt. Denn Jarre benutzt viele Rohelemente und lässt sie teilweise unveredelt. So klingt der Sound fast so wie von Kraftwerk. Ab und zu treibt der Sound aber auch in die harten Beats der EBM und Gothic-Club-Szene ab. Wiederum wirken die Melodien klar und edel, wie die Stimmen von Singvögeln.
Auf "Electronica Vol. 2 Heart Of Sound" lässt Jean-Michel Jarre die Grundfesten der elektronischen Musik ganz deutlich raushören: Das Keyboard und den Drum-Computer, und schafft damit feinste und moderne Elektronik, die die Wurzeln deutlich erkennen lässt und dabei einen Blick in die Zukunft gewährt.
(Bildquelle: Sony Music)
Die beiden ersten Tracks heißen gleich: "The Heart Of Noise". Part 1 ist gediegener, bedachter.
Zunächst langsam entfaltet sich der ganze Sound und stimmt den Hörer perfekt auf das Album ein. Die Melodie erinnert manchmal an die Intros alter Wissensendungen. Auf jeden Fall bekommt der Zuhörer einen Einblick in die expirementelle elektronische Musik. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Part 2 beginnt mit der gleichen prägnanten Melodienabfolge, die Part 1 bestimmt haben. Doch rasch beschleunigt der Takt und die Melodie wird weicher, weiter entfernt und bringt den Klang weit entfernter Sphären mit sich.
Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Der dritte Track heißt "Brick England" und ist auch gleich mit der ersten Kollaboration gespickt. Und was für einer!
Den Sound, der sehr EBM klingt, wird bereichert durch die Stimme von Neil Tennant, der mit den Pet Shop Boys zu einer der Säulen der elektronischen Musik zählt.
Seine unverwechselbare Stimme macht jedes Lied besonders, und so kann man sich prima in "Brick England" verlieren.
Weit in der Ferne beginnt "As One" feat. Primal Scream und bleibt auch lange Zeit dort. Das Ohr kann und muss sich langsam daran erinnern. Und dann kommt ein Sound, der an die Anfänge des Euro-Dance erinnert. Eben Marky Mark und Co. Ich habe einen absoluten 90's Flashback!
Sachte beginnt "Exit" wird dann aber rasch schnell und chaotisch. Fällt kurz in sich zusammen und kommt dann mit gleicher Kraft zurück. Wild sind die Dubstep-Elemente, die keinen los lassen. Die Sensation ist natürlich die Kollaboration mit Edward Snowden. Wir kriegen hier wahrlich ein Stück Musikgeschichte und Geschichte mit.
"These Creatures" erinnert im Intro etwas an Wolfsheims "Annie" und ich fühle mich in alte Zeiten versetzt. Die weibliche Stimme, die hier so engelsgleich singt, gehört Julia Holter und schafft hier eine zauberhafte Atmosphäre. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Direkt aus einem Goth-Club könnte "Here For You" kommen. Nicht nur von Sound alleine. Mit dem Gesang von Gary Numan kommt das perfekt.
"The Architect" feat. Jeff Mills ist metallisch, technisch. Der Rhythmus wird rasch schneller und bekommt eine ganz ungewöhnliche Dynamik für einen Song. Hier habe ich eine Live-Aufnahme von dem Konzert in Barcelona für euch.
Mit sattem variierenden Beat kommt "What You Wan" daher. Zusammen mit Ausnahmekünstlerin Peaches wird der Track schnell zu etwas, dass man auf dem Album jetzt nicht unbedingt erwartet hat.
Für mich hört sich "Circus" schon verdammt nach Kraftwerk an, vermischt mit Daft Punk. Ein fetziger Beat und coole Brüche. Hier in Kollaboration mit Siriusmo. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Dagegen ist "Why This, Why That and Why" schon wieder sphärischer. Die tiefe Stimme von Dieter Meier spricht von einem Leben. Das zusammen hat schon eine meditierende Wirkung, wie Entspannungsmusik. Und mit der Kollaboration mit Yello eine Verneigung vor den ganz Großen der elektronischen Musik.
"Switch on Leon" feat. The Orb wird immer wieder durchbrochen von Audioaufnahmen. Der Sound, der zwischendurch aufleuchtet klingt nach Krimis aus dem 80gern. Nicht von ungefähr unterstreicht der Inhalt der Audioaufnahmen diesen Sound. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
"Gisele" hat wieder mehrere Einflüsse. Neben einem weichspühl-Popsound aus den 80gern ist hier wieder die Härte der Ursprünge zu hören. Dazu gehört die verzerrte Stimme von Sebastien Tellier, die genauso sehr in die 80's passt. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Wieder absolut und einfach nur abgespaced ist "Electrees". Hier im Feature mit keinem anderen als Hans Zimmer
Ganz gespannt war ich auf "Swipe To The Right", denn hier kann man der Stimme von Cindy Lauper Lauschen. Die einzigartige Ikone singt hier wunderbar zu einem lockeren Dance-Hit. Mein Favorit! Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
"Walking The Mile" feat. Christophe ist ein komischer Song. Ungewöhnlich und expirementell erinnert er mich an die Stücke, die man immer wieder auf Samplern von Gothic-Zeitschriften findet. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Vorletzter Song ist "Falling Down", der neben dem Metallischen wieder diesen typischen Charakter von 80ger/90ger Synthie-Pop hat. Da ich kein gutes Video für euch bekommen habe, habe ich hier einen Albumtrailer, in dem alle Tracks kurz angespielt werden.
Das Album schließt dann mit "The Heart Of Noise (Origin). Dem Urstück zu den beiden ersten Tracks.
Jean-Michel Jarre liefert mit dem 18 Tracks umfassenden Album einen wahren Schinken ab. Wir kriegen hier viel Musik, die dicht und voller Beats ist. Dabei hat jeder Track seinen einzigartigen Charakter und liefert mit seinen Elementen aus Synthie, Dubstep, EBM, Dark Wave, eine Homage an die elektronische Musik des zwanzigsten Jahrhunderts - dies wird zu Letzt mit den manigfaltigen Kollaborationen unterstreicht. Dazu zeigt er die Ursprünge des Trance und des heutigen Elektro, welches allgegenwärtig ist.
FOR THE LOVE OF MUSIC

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